ZENTRALE THURVITA-KÜCHE ENSTEHT IM ALTERSZENTRUM SONNENHOF


Das Thurvita Modell 24 startet mit Funkenschlag statt Spatenstich

Thurvita konkretisiert das «Modell 24» mit einem ersten Bauprojekt. Im Bauch des Alterszentrums Sonnenhof in Wil wird seit dem Mitte Februar eine neue Produktionsküche gebaut. Diese wird Speisen für das Restaurant «Chez Grand Maman» im künftigen Quartierzentrum Bronschhofen und für die Bewohnenden des geplanten Kompetenzzentrums Demenz in Rossrüti liefern.

Alard du Bois-Reymond (links) , CEO Thurvita AG, und Andreas Bucher, Leiter Hotellerie Thurvita, informierten über den Start des Modells 2024.

Küche im Tankraum – symbolischer Start mit Funkenschlag

Ganz tief im Bauch des Alterszentrums Sonnenhof sind aktuell zwei Riesen-Oel-Tanks platziert. In einer symbolischen Aktion hat Alard du Bois-Reymond am 15. Februar mit dem Abriss dieser Tanks begonnen. Da wo andere einen Spaten in die Hand nehmen, griff der CEO der Thurvita zu einer funkenspeiendem Trennscheibe und machte den ersten Schnitt in die Stahlträger.


Thurvita Start Modell 2024 – Funkenschlag statt Spatenstich

Am 15. Februar 2019 erfolgte der Start zum Bau einer neuen zentralen Produktionsküche im Bauch des Alterszentrums Sonnenhof – die beiden riesigen Oeltanks werden demontiert und machen Platz. Mit einem Funkenschlag wurde der Bau lanciertThurvita

Gepostet von wil24.ch am Freitag, 15. Februar 2019


Bereits Ende Jahr werden die Bewohnenden und Mitarbeitenden des Pflegezentrums Fürstenau aus der neuen Küche bedient. Diese Zusatzangebote ergänzen die «Chez Grand Maman»-Produkte und Speisen, von der die Bewohnenden des Alterszentrums Sonnenhof, die Gäste des ersten Chez Grand Mamans Restaurants und die Kunden des Spitex Mahlzeitendienst schwärmen.

Die Gastronomie ist ein wichtiger Bestandteil bei der Rundumversorgung der betagten Menschen in und um Wil. Als Universalanbieter macht Thurvita mit der neuen Produktionsküche auch hier einen Schritt vorwärts. Die gemeinnützige AG kann dabei auf die guten Erfahrungen seiner bisher bestehenden Küche im Alterszentrum Sonnenhof bauen.

18’500 Mahlzeiten pro Jahr – Tendenz steigend

Die Leistungspalette dieser Küche wurde in den letzten Jahren ständig erweitert. Basis war die Versorgung der rund 100 Bewohnenden und des Personals des Alterszentrums Sonnenhofs. Im Sommer 2016 kam das neu konzipierte Restaurant «Chez Grand Maman» hinzu mit einem raffinierten, saisonalen Menüplan und der Möglichkeit auch grosse Gästegruppen zu bewirten. Anfang 2017 übernahm die Küchenbrigade des Sonnenhofs zusätzlich die Produktion des Spitex-Mahlzeitendienstes. Die auf Rezepten der «Grand Mamans» basierten Mahlzeiten werden von freiwilligen Helfers des Spitex Fördervereins verteilt. Aktuell sind dies 18‘500 Mahlzeiten pro Jahr – Tendenz steigend.

Feines Essen von „Chez Grand Maman“ anlässlich des „Funkensprungs“ aus ein improvisierten Küche im Tankraum.
Vielversprechende Baustellen-Premiere für „Chez Grand Maman“.

Küche im Tankraum

Ganz tief im Bauch des Alterszentrums Sonnenhof sind aktuell zwei Riesen-Oel-Tanks platziert. In einer symbolischen Aktion hat Alard du Bois-Reymond am 15. Februar mit dem Abriss dieser Tanks begonnen. Da wo andere einen Spaten in die Hand nehmen, griff der CEO der Thurvita zu einer funkenspeiende Trennscheibe und machte den ersten Schnitt in die Stahlträger.

Die stillgelegten Tankbehälter sind immens, mit einem Fassungsvermögen von 150‘000 Liter, was 500-700 Badewannen-Füllungen pro Tank entspricht. Damit sie überhaupt aus dem Gebäude entfernt werden können, musste ein Loch in die Fassade des Sonnenhofs geschlagen werden. Die Tanks waren früher für die Kombinationsheizung aus Oel und Erdgas notwendig. Aber seit der Sonnenhof ausschliesslich mit Gas beheizt wird, sind die Tanks stillgelegt.

1 ½ Jahre Planung Der Küchenneubau und der Rückbau der Tanks wurden die letzten eineinhalb Jahre vorbereitet. Neben dem Standort Sonnenhof wurde auch der Einbau im Pflegezentrum Fürstenau geprüft. Die Machbarkeitsstudie zeigte, dass beide Standorte valabel sind, aber die Kosten in der Fürstenau viel höher wären.

Baubeginn

Bei den Garagen wird zuerst ein grosses Loch entstehen. Die dahinter liegenden ehemaligen Oel-Tanks werden rückgebaut, womit Platz für den Einbau der fast 400 Quadratmeter grossen Küche entsteht. «Ende Jahr wollen wir hier kochen», sagt Projektleiter Andreas Bucher, der als Leiter Hotellerie der Thurvita das Konzept von der ersten Minute an betreut hat. Ziel ist, dass erstmals das Weihnachtsessen für die Bewohnenden des Pflegezentrums Fürstenau in der neuen Produktionsküche zubereitet werden kann. Das Produktionssystem in der neuen Küche ist so flexibel, dass es der Nachfrage entlang schrittweise ausgebaut werden kann.

In diesem Tankraum ensteht in den nächsten Monaten die neue Produktionsküche. Baustart ist am Montag, 18. März 2019.

Bestehende Küchen bleiben

Die vorhandene Küche im Sonnenhof bleibt bestehen. Sie wird zu einer sogenannten «Satellitenküche», wo die in der Grossküche vorbereiteten Gerichte genussfertig aufbereitet werden. Eine Aufbereitungsstation gibt es auch in der Fürstenau. Die anderen Küchen in den Altersheimen und Pflegewohnungen im Rosengarten, Bergholz, Engi und Flurholz bleiben bestehen und damit auch die heutigen Konzepte.

Die Zukunft vorweggenommen

Ursprünglich hätte die neue Küche erst mit der Eröffnung des Kompetenzzentrums Demenz in Betrieb gehen sollen. Doch der heutige Partner, die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT), wird die Produktion neu in Wattwil anzusiedeln und noch mehr auf die Bedürfnisse der Patienten auszurichten. Weil das neue Angebot zudem mit einer starken Preiserhöhung verbunden ist, musste der Bau der Produktionsküche vorgezogen werden. «Wir sind gut unterwegs und freuen uns, schon bald alle Kunden & Gäste aus den eigenen Küchen verwöhnen zu dürfen» sagt Projektleiter Andreas Bucher. «Wer die Qualität der Thurvita Küche kennt, wird sich auf die zukünftigen Möglichkeiten freuen, hier, in der Fürstenau, in Bronschhofen und Rossrüti», sagt Alard du Bois-Reymond, Vorsitzender der Thurvita Geschäftsleitung über den ersten Schritt auf dem Weg zum Modell 24.