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Eishockey
10.10.2017
06.09.2020 15:10 Uhr

CLUB22 ÜBERREICHTE 20’000 FRANKEN-CHECK FÜR 1. MANNSCHAFT DES EC WIL

Anlässlich des Oktober-Meetings des Club22, des Fördervereins des EC Wil, erläuterten Headcoach Andy Ritsch, Sportchef Daniel Zeber und Marketingchef Sascha Hasler ihre ersten Erfahrungen und kommunizierten die gesteckten Ziele. Vom Club22 gab es einen 20’000 Franken-Check für die erste Mannschaft.

(Hermann Rüegg) Der neuformierte EC Wil ist gegen die auf dem Papier besten Teams mit zwei Siegen (PIKES Thurgau und Herisau) und vier Niederlagen (Arosa, Frauenfeld, Wetzikon und Prättigau) in die 1. Liga-Saison 2017/18 gestartet. Trotz der vier Niederlagen ist dies der beste Start der letzen Jahre – und dies bei einem zu 80 Prozent verändertem Team, dem wohl tiefsten Budget und einem der jüngsten Teams in der 1. Liga. Für Gesprächsstoff am Meeting auch der angekündete Rücktritt des langjährigen EC Wil Präsidenten Daniel Kamber auf die nächste GV. Diesbezüglich hörte man bereits Namen, welche nahtlos und fachkundig übernehmen könnten.

Keine „Wenn“, „Aber“ und „Hätte“

Für Andy Rischt, der diese Saison als Headcoach beim EC Wil übernommen hat, scheint der Weg zu stimmen, denn wie er sagt, müsse sich das neue Team im Ernstkampf noch besser finden und lernen. „Ich bin aber recht zufrieden mit dem bisher Erreichten und habe riesige Freude an dieser Mannschaft“, meint er. Noch gebe es unnötige Strafen und es fehle auch noch an Erfahrung und Cleverness, um in schwierigen Situationen richtig zu reagieren. Nur so könne er sich die plötzlichen Einbrüche nach sehr guten Spielphasen erklären. „Es gibt aber keine Wenn und Hätte, denn wenn meine Grossmuter Rädli hätte, wäre sie ein Ferrari“, lacht Ritsch und sucht keine fadenscheinigen Entschuldigungen. Das Team habe einen sehr guten Zusammenhalt, tollen Teamgeist und jeder sei gewillt für den Kollegen zu kämpfen und das stimme ihn zuversichtlich, die Playoffs zu erreichen.

Das wohl tiefste Budget

Wil24