EC Wil-Trainer Andy Ritsch ist nach der Partie beim HC Prättigau-Herrschaft not amused: "Ich war vor allem im zweiten Drittel mit meiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Da waren wir stets unter Druck und haben viel zuwenig fürs Spiel gemacht. Meine Jungs waren zu passiv und sind nicht mehr gelaufen und liessen dem Gegner zu viel Raum. Wir haben das Spiel aus der Hand gegeben".
BÄREN SPIELEN GEGEN BELLINZONA
Bellinzona wurde zuletzt häufig mit Akteuren vom Swiss League-Partnerteam Ticino Rockets verstärkt. Die Squadra ist nun besser eingespielt und spielt besser, als noch in den ersten Partien der Meisterschaft. "Da müssen wir über 60 Minuten konzentriert und gut spielen und vor allem vor unserem Gehäuse den Gegner kontrollieren. Im Slot liegen nämlich genau ihre Stärken und ein weiteres Credo ist, wenig Strafen zu kassieren", meint der Bündner im Dienste der Wiler.
Das Team von Trainer Nicola Pini ergatterte sich in den letzten sechs Partien stolze 16 Zähler, aber die Wiler müssen sich nicht verstecken. Im Centro Sportivo schaute für die Wiler Bären ein knapper Erfolg im Shootout heraus. Rubio Schir und Gianluca Zanzi trafen für die Äbtestädter, bei Bellinzona konnte nur Danny Masa verwerten.