Es war ein Spiel zum Vergessen im verschneiten Arosa, der EC Wil brachte kein Bein vor das andere und liess jegliche Emotionen vermissen. EC Wil Trainer Andy Ritsch machte nach dem Spiel im Interview mit Marco Eberle jene Geste der drei berühmten Äffchen, so quasi nichts sehen wollen, was abgelaufen war und meinte: "Es war überhaupt nicht das, was wir wollten und wir werden sehen was kommt. Ich hoffe, es war die Ruhe vor dem Sturm." (Bild: EC Wil)
KLARE NIEDERLAGE IM BÜNDNERLAND
Entscheidung kurz nach Spielhälfte
Die Wiler gerieten mit zwei Treffern innerhalb von knapp drei Minuten im Startdrittel ins Hintertreffen und auch der Beginn in den mittleren Abschnitt lief nicht nach Wunsch. Ramon Pfranger traf eine Sekunde nach Ablauf einer Bündner Strafe zum vorentscheidenden 3:0 in der 33. Spielminute. Im letzten Drittel waren die Äbtestädter mit ihren Gedanken noch in der Kabeine und kassierten nach drei Minuten den vierten Gegentreffer.
Ohne Tore kann man nicht gewinnen
Es dauerte nur gerade sechs Minuten, bis die Marc Haueter-Truppe schon wieder jubeln konnten, Gianrico Cola buchte den fünften Treffer für die Gastgeber. Den Schlusspunkt in dieser einseitigen Begegnung setzte Yannick Bruderer mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum 6:0-Schlussresultat an diesem Abend. Um in den Playoff-Viertelfinals gegen den EHC Frauenfeld eine Chance zu haben, muss sich die Truppe steigern. Es wird im "Best-of-Five-Modus" gespielt, das heisst, wer zuerst dreimal gewinnt, steht im Halbfinale.
Termine Playoff-Viertelfinale
Dienstag, 13. Februar 2018, 20.00 Uhr, Eishalle Frauenfeld: EHC Frauenfeld - EC Wil Donnerstag, 15. Februar 2018, 20.15 Uhr, IGP Sportpark Bergholz, Wil: EC Wil - EHC Frauenfeld Samstag, 17. Februar 2018, 17.30 Uhr, Eishalle Frauenfeld: EHC Frauenfeld - EC Wil (evtl.) Dienstag, 20. Februar 2018, 20.15 Uhr, IGP Sportpark Bergholz, Wil: EC Wil - EHC Frauenfeld (evtl.) Donnerstag, 22. Februar 20108, 20.00 Uhr, Eishalle Frauenfeld: EHC Frauenfeld - EC Wil