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Lifestyle
03.03.2020
06.09.2020 16:06 Uhr

CORONAVIRUS RÜCKT NÄHER - RISIKOGRUPPEN SCHÜTZEN - REGELN BEACHTEN

(JG/sg.ch) Im Kanton St.Gallen gibt es aktuell keinen bestätigten Fall von Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Um die Folgen in unserer Region präventiv zu minimieren, sollen gemäss St.Galler Gesundheitsdepartement und Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Reihe von Massnahmen getroffen werden. Da sich die Situation täglich ändert, werden für morgen Mittwoch, 4. März 2020, verschärfte Regelungen bezüglich Veranstaltungen erwartet.

Risikogruppen schützen: Thurvita vorbildlich In der aktuellen Phase ist es besonders wichtig, Risikogruppen zu schützen. Dazu zählen ältere Personen ab 60 Jahre, die an einer chronischen Erkrankung leiden. Wil24 sprach darüber mit Alard du Bois-Reymond, dem Vorsitzender der Geschäftsleitung der Thurvita AG, der uns bestätigte: "Wir setzen bei Thurvita die Richtlinien des BAG natürlich um. Verwandte und Bekannte unserer Klientinnen und Klienten haben wir informiert, dass sie momentan auf Besuche verzichten sollten, sofern sie in den letzten zwei Wochen in Risikogebieten wie Norditalien, Südkorea und China waren. - Mit Rücksicht auf die aktuelle Lage haben wir unsere Veranstaltung "Thurvita im Gespräch" vom 9. März 2020 abgesagt."

Hygienemassnahmen

Die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlenen Hygienemassnahmen sind von der ganzen Bevölkerung zwingend umzusetzen.

Dazu zählen: - Händeschütteln vermeiden. - Gründlich Hände waschen. - Ins Taschentuch oder in die Armbeuge husten und niesen. - Papiertaschentuch nach Gebrauch in einem geschlossenen Abfalleimer entsorgen. - Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. - Nur nach telefonischer Anmeldung Arztpraxis oder Notfallstation aufsuchen.

Nicht zur Risikogruppe zählen Kinder und Babys.

Bei Veranstaltungen

Wer im Kanton St.Gallen eine Veranstaltung mit unter 1000 Personen durchführt, muss die Weisungen des Gesundheitsdepartementes beachten. Veranstalterinnen und Veranstalter müssen sicherstellen, dass keine Gäste in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäss BAG waren oder in einem Risikogebiet wohnhaft sind.

Dies kann erreicht werden, indem:

- Die Gäste im Vorfeld per E-Mail auf diese Weisung aufmerksam gemacht werden. Betroffene Gäste sollen zuhause bleiben. Gäste mit Symptomen wie Fieber, Husten und Atembeschwerden sollen ebenfalls zuhause bleiben.

- Die Veranstalter bei den Eingängen zu Ihrer Veranstaltung entsprechend gut sichtbare Hinweise aufstellen.

- Die Veranstalter bei der Eingangskontrolle bei den Gästen nachfragen, ob Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäss BAG waren. Falls ja, sollen Sie wieder nachhause gehen.

- Die Veranstalter bei der Eingangskontrolle die Gäste fragen, ob sie Symptome wie Fieber, Husten und Atembeschwerden zeigen. Falls ja, sollen sie wieder nachhause gehen.

- Die Veranstalter beim Einsatz einer Gästeliste darauf eine entsprechende Frage platzieren, die mit "ja" oder "nein" beantwortet werden kann.

Als Veranstaltung zählen zum Beispiel Konzerte, Kongresse, Theater, Zirkus, Partys, Sportveranstaltungen, Gottesdienste, Fasnacht, Demonstrationen, Quartier/Dorffeste, Firmenjubiläen oder Tage der offenen Türe. Nicht darunter fallen beispielsweise der normale Schul- und Ausbildungsbetrieb, der Arbeitsplatz, Bahnhöfe, der öffentliche Verkehr, Einkaufszentren, Restaurants und Bars, Märkte sowie der normale Museumsbetrieb.

Wil24