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Bildung
15.04.2020
06.09.2020 16:09 Uhr

JETZT KANN JEDER AN DER HSG LERNEN

Wie unzählige Unternehmen und Organisationen hat auch die HSG mit digitalen Massnahmen auf die Corona-Krise reagiert. Nachstehend ein Überblick über die Angebote, die einer breiten Öffentlichkeit jederzeit zur Verfügung stehen.

(stz) Die Universität St.Gallen hat in enger Zusammenarbeit mit der Executive School of Management, Technology and Law (ES-HSG) eine mehrwöchige Webinar-Reihe lanciert – kostenlos für alle. Damit wird in konzentrierter Form HSG-Wissen rund um Corona-Fragestellungen durch Online-Weiterbildung zur Verfügung gestellt. Die Webinare bieten eine breite Palette von aktuellen Themen, die von rechtlichen und politischen Fragestellungen über finanzielle und unternehmerische Weichenstellungen bis hin zu wirtschaftlichen Wirkungen und Führungsverantwortung reichen.

Derweil hat das Forschungszentrum für Handelsmanagement (IRM-HSG) der Universität St.Gallen eine Website mit Ressourcen aufgebaut, die den Schweizer Detailhandel in diesen schwierigen Zeiten unterstützen sollen: www.corona-hilfe-handel.ch Wie Unternehmen grundsätzlich auf die Corona-Krise reagieren können, erläutert Entrepreneurship-Professor Dietmar Grichnik in einem Podcast.

Die Ehemaligenorganisation HSG Alumni wiederum bietet diverse digitale Angebote für ihre über 28'000 Mitglieder sowie eine Podcast-Reihe für die breite Öffentlichkeit, die in den kommenden Tagen laufend aktualisiert wird. Hier geht’s zum jüngsten Beitrag mit HSG-Alumnus Stefan Fraude von Digitec Galaxus. Zur gesamten Podcast-Reihe geht es hier: «HSG Alumni Entrepreneurs».

Corona-Dossier auf der Website

Auf ihrer Website www.unisg.ch hat die HSG einen Themenschwerpunkt zu Covid-19 eingerichtet, wo sich Forscher und Dozenten in verschiedenen Beiträgen zur Krise einbringen. Zum Beispiel:

Sämtliche Text- und Video-Beiträge finden Sie stets im Online-Themenschwerpunkt zu Covid-19 auf der HSG-Website. Zudem haben Forscher und Dozenten der Universität St.Gallen auf individueller Ebene zahlreiche weitere Initiativen rund um die Corona-Krise lanciert und verbreitet.

Massnahmen für und Aktionen von Studenten

Schon seit Mitte März finden alle Vorlesungen der Universität St.Gallen digital statt. Die rasche Umstellung war möglich, weil in den vergangenen Jahren im Zuge der Antwort der HSG aufs digitale Zeitalter im Hintergrund die notwendigen Systeme bereitgestellt sowie technisch und rechtlich geprüft wurden. Um die wissenschaftliche Arbeit weiterhin zu ermöglichen, versendet die Bibliothek der Universität St.Gallen die Bücher an die bestellenden HSG-Angehörigen.

Derzeit geht die HSG davon aus, dass die zentralen Semesterprüfungen im Mai-Juni-Juli im normalen Rahmen abgehalten werden können. Gleichzeitig erarbeitet die Universität Szenarien, falls eine Prüfungsdurchführung in diesem Zeitfenster verunmöglicht wäre. Studenten, welche zu einem verpflichtenden Dienst (Militär, Zivilschutz, Zivildienst) einberufen wurden und Studenten, welche zu einer Risikogruppe gehören, wird die flexible Ablegung der Prüfungen ermöglicht.

Massnahmen für Mitarbeiter

Die Angestellten der HSG sind derzeit hauptsächlich im Home Office tätig. Die derzeitige Situation stellt auch viele Mitarbeiter der Universität St.Gallen vor Herausforderungen, wenn es um die Betreuung von Kindern und anderen Angehörigen geht. Um den Spagat zwischen Arbeit und Betreuung etwas besser meistern zu können, hat die HSG ihren Mitarbeitern zu den gesetzlichen zwei Tagen für Betreuung bis zum 19. April weitere drei frei wählbare Betreuungstage gewährt. Vorgesetzte und Mitarbeiter sind gleichermassen sensibilisiert, unterstützende Lösungen, die zur Bewältigung der jeweiligen Herausforderungen beitragen, zu finden – insbesondere auch im Rahmen der Jahresarbeitszeitmodelle oder im Sinne des Abbaus von Überzeiten.

Die Universität hat für ihre Mitarbeiter umgehend nach dem sogenannten «Lockdown» auch eine Plattform via MS-Teams zur Verfügung gestellt, welche diverse Kanäle für den informellen Austausch von Informationen und Know-how unter allen Angestellten bietet. Es ist der HSG wichtig, mit allen ihren Mitarbeitern in dieser ausserordentlichen Lage jederzeit verbunden zu bleiben. Virtuelle Meetings, Videochats und digitale Kaffeepausen sind Beispiele dafür.

Keine Anträge auf Kurzarbeit

Die Auswirkungen der Krise und insbesondere auch die Mindererträge aus Weiterbildungsaktivitäten der Universität St.Gallen werden erheblich sein. Die Institute und die Executive School werden diesen Einbruch aus selbsterwirtschafteten Reserven auszugleichen versuchen, ohne die Kernaktivitäten der Universität zu gefährden. Gesuche für Kurzarbeit werden seitens HSG oder ihrer Institute als öffentlich-rechtliche Anstalt nicht gestellt.

Wil24