Die Gäste aus dem St. Galler Rheintal erwischten den besseren Start. Bereits in der 5. Spielminute brachte Sandro Bartholet die Luchse in Führung. Doch die Antwort der Wiler liess nicht lange auf sich warten: Gerade einmal 18 Sekunden später sorgte Robin Oettli mit dem prompten Ausgleich für neuen Schwung auf den Rängen.
In der Folge übernahm der Tabellenführer zunehmend die Kontrolle. Fünf Minuten nach dem Ausgleich war es Claude Schnetzer, der nach Vorarbeit von Joel Moeser und Andrin Epprecht erstmals für die Führung der Gastgeber sorgte. Wil hatte das Momentum nun auf seiner Seite – und baute dieses im Mittelabschnitt weiter aus.
Erneut dauerte es nur fünf Minuten, bis Levin Schneider auf 3:1 erhöhte. Kaum hatten sich die Rheintaler von diesem Treffer erholt, schlug Wil erneut zu: Filip Sluka traf nur 34 Sekunden später zum 4:1 und brachte den Sportpark Bergholz zum Beben.
Doch der SC Rheintal zeigte Moral und meldete sich eindrucksvoll zurück. Nur 26 Sekunden nach Slukas Tor verkürzte Mica Mosimann auf 4:2. Kurz vor der zweiten Pause wurde es nochmals richtig spannend, als Florin Stutz im Powerplay knapp drei Minuten vor der Sirene den Anschlusstreffer zum 4:3 erzielte.
Im Schlussdrittel setzte Wil jedoch früh das entscheidende Zeichen. In der 47. Minute stellte Lars Kellenberger mit dem Treffer zum 5:3 den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In der Folge liessen die Äbtestädter nichts mehr anbrennen und brachten den verdienten Sieg souverän über die Zeit.
Mit dieser überzeugenden Leistung unterstrich der EC Wil seine Ambitionen im Titelrennen – und bewies einmal mehr, dass er auch in engen Spitzenpartien die nötige Durchschlagskraft besitzt.
EC Wil - SC Rheintal 5:3 (2:1, 2:2, 1:0)
Samstag, 3. Januar 2026, 17:30 Uhr / Sportpark Bergholz, Wil
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