Nachdem während vieler Jahre die Kulturkommission für die Organisation der Neujahrs-Soirée zuständig war, lud in diesem Jahr der Gemeinderat die Bevölkerung ein, um sich zu Beginn des neuen Jahres zu treffen. Aufgrund des Unglücks im Wallis zündete der Gemeindepräsident zu Beginn des Anlasses eine Kerze an und sprach folgende Gedanken: «Unfassbar, was in der Silvesternacht in Crans Montana geschehen ist. Eine Tragödie, die sehr, sehr viel Leid und Trauer in unzählige Familien gebracht hat. Unglaublich was passiert ist und wie viele junge Menschen ihr Leben verloren oder schwere Verletzungen erlitten. Leider müssen wir das Unfassbare annehmen. Das Leben geht weiter, auch wenn wir das Geschehene nicht rückgängig machen können. Deshalb zünde ich diese Kerze an. Sie soll Licht in die traurige Zeit bringen – unsere Gedanken sind auch heute während der Neujahrs-Soirée bei den Hinterbliebenen, bei den Betroffenen und bei den Verletzten. Im Namen der gesamten Zuzwiler Bevölkerung drücke ich allen Beteiligten unser Mitgefühl aus und wünsche viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit».
Beschwingter Auftakt
Den musikalischen Rahmen gestalteten zwei Schülerinnen und ein Schüler der Musikschule Musiclife. Die jungen Menschen begeisterten das Publikum. Lielle Sieber eröffnete den Anlass mit einem stimmungsvollen Klavierstück. Anschliessend berührte die zehnjährige Sophia Müller mit ihrem wunderbaren Gesang, den sie selbst am Klavier begleitete. Den Abschluss machte Alessio Etter mit schwungvollen Klängen am Klavier. Erstaunlich, wie sich die jungen Musikerinnen und der junge Musiker ins Zeug legten und die Anwesenden zum Staunen brachten.