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21.11.2020
23.11.2020 17:36 Uhr

Corona-Kundgebung für Demaskierung

Viele Lichtlein als Zeichen des Friedens und der Freiheit, die man unbedingt wieder zurück haben möchte: Das die Hauptmessage an der Corona-Kundgebung in Lachen.
Der friedliche Protest gegen die teilweise umstrittenen Corona-Massnahmen wächst. Nicht bei Corona-Leugnern, sondern in breiten Schichten der Bevölkerung - wie am Samstag ennet dem Ricken.

Was das «Aktionsbündnis Urkantone» am Samstag, 21. November 2020, an der Kundgebung in Lachen wollte, war schnell klar: Frieden, ein Dialog, Freiheit, Selbstbestimmung – und Abschaffung der Maskenpflicht. 

Völlig überrumpelt von der grossen Anzahl an Besuchern des Anlasses, freuten sich die Organisatoren bei der Begrüssung gleich doppelt: «Unglaublich, dass so viele Leute gekommen sind, das hätten wir nie erwartet. Und herzlichen Dank an die Behörden und an die Polizei, dass wir hier sein dürfen.»

«Wieder normal leben»

Auffallend: Nur wenige der Besucher trugen trotz Aufforderung der Organisatoren eine Maske. Deshalb werden die Veranstalter nun angeklagt, sagt die Kantonspolizei Schwyz. Die Polizisten hätten aus Gründen der Verhältnismässigkeit auf die Durchsetzung der Maskentragepflicht verzichtet, da sich unter den Teilnehmern auch viele Familien mit Kindern befanden.

Wer aber auf Radau oder grölende Parolen gefasst war, sah sich getäuscht: Bei der Corona-Kundgebung (Live-Video) war eine absolut friedliche Stimmung angesagt, teilweise herrschte schon fast andächtige Ruhe, oft ohne viel Zwischenapplaus bei den Gast-Reden. Besucher und Organisatoren waren sich einig: «Wir wollen einfach nur wieder normal leben können.»

  • Impressionen von der Corona-Kundgebung in Lachen mit weit über 1000 Leuten.
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  • Nationalrat Pirmin Schwander.
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  • Satiriker Andreas Thiel.
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  • Die Polizei war stets anwesend.
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Die prominentesten der acht Redner waren Nationalrat Pirmin Schwander aus Lachen («Ich bin gewählt vom Volk, und wenn Sorgen drücken, egal ob Links oder Rechts, dann höre ich zu. Darum bin ich hier») und Satiriker Andreas Thiel («Wenn man eine andere Meinung hat zu Corona, wird man aufs Übelste beschimpft»), der ebenfalls im Kanton Schwyz wohnt. 

Zusammenfassung der Redner-Aussagen:

  • Unser höchstes Gut sind Frieden und Freiheit.
  • Die Welt darf nicht in Schweigen verfallen. Wir wollen den Dialog, wir wollen reden.
  • Unsere Kinder sollen normal aufwachsen dürfen.
  • Lasst uns konstruktiv handeln und nicht Unmut in Aggression verwandeln.
  • Wir behalten Humor und gehen raus aus der Angst. 
  • Lass uns den Verstand einschalten, normal denken.
  • Vergesst nicht, dass der PCR-Test nicht wirklich etwas aussagt.
  • Wir wollen keine Impfpflicht.
  • Wir wollen keine Masken mehr tragen.
  • Wer entscheidet eigentlich, was solidarisch ist?
  • Wir wollen das Referendum gegen das Notgesetz.
  • Wir wollen keine «Zeugen Coronas» sein.

Die weiteren Redner waren Josef Ender (Sprecher Aktionsbündnis Urkantone), Prisca Würgler (Lehrerin), Dr. med. Regina Möckli (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH), Rahel Fabrice (Lehrerin), Iwan Iten (Unternehmer Restaurant Raten Oberägeri) und Daniel Trappitsch (Präsident Netzwerk Impfentscheid).

Linth24 / Wil24