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Kanton SG
16.09.2020
16.09.2020 22:14 Uhr

WILWEST und "Wil Vivendo": neue Chancen für Wil

Peter Guler, Gesamtprojektleiter WILWEST, gab eine Übersicht über die Ziele und den Planungsstand.
WILWEST-Gesamtprojektleiter Peter Guler sowie Vertreter des Kantons St.Gallen und der Stadt Wil informierten über den Planungsstand sowie über die "Wil Vivendo" genannte Kommunikation aller Massnahmen aus der Sicht der Stadt Wil.

(Stadt Wil) Wil Vivendo schafft für die Stadt Wil wertvollen Gestaltungsraum. Mit verschiedenen Massnahmen wird an der Zukunft der Stadt Wil gearbeitet: So geht es um die Standortentwicklung WILWEST, die flankierenden Massnahmen, die Netzergänzungen, die Erneuerung von Bahnhofplatz und Allee und viele weitere Vorhaben. Interessierte Stadtparlamentarier wurden am 16. September 2020 in der Tonhalle darüber informiert.

Wil wird gestärkt

Mit Wil Vivendo optimiert die Stadt Wil das Verkehrssystem, verlagert mit neuen Verbindungen den Durchgangsverkehr und gestaltet Strassenräume um. Damit wird die Lebensqualität in vielen Quartieren wesentlich gesteigert und dem Gewerbe und der Wirtschaft werden mit einer vernünftigen urbanen Entwicklung im Stadtzentrum attraktive Perspektiven geboten. Dieses Generationenprojekt schafft neue Arbeitsplätze, stärkt Wil als attraktiven Wohn- und Arbeitsort und wird durch Bund und Kanton mitfinanziert, wodurch gerade auch die nächsten Generationen profitieren werden.

50 flankierende Massnahmen der Stadt Wil

Die Rahmenbedingungen für Strassen- und Infrastrukturprojekte im bestehenden Siedlungsraum sind heute sehr anspruchsvoll und die Schaffung von Mehrwerten für viele herausfordernd. Das trifft besonders auf die flankierenden Massnahmen der Stadt Wil mit rund 50 Einzelmassnahmen (MIV, ÖV und LV) zu. Diese können nur in ihrer Gesamtheit die erwünschte Zentrumsentlastung herbeiführen, Raum für die Quartieraufwertung schaffen und gleichzeitig das Vorhaben WILWEST ermöglichen. Über 90 Prozent dieser Einzelmassnahmen sollen auf dem Stadtgebiet von Wil umgesetzt werden.

Bürgerschaft soll Lösungsansätze beurteilen können

Behörden und Politik sind gefordert, das Generationenprojekt der Bevölkerung verständlich zu machen. Erst wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verstehen, weshalb Massnahmen oder Veränderungen notwendig sind und was sie bewirken, können sie die vorgeschlagenen Lösungsansätze beurteilen und mittragen. Der Dialog mit der Bevölkerung ist genauso wichtig wie die technische Machbarkeit und Umsetzung selbst und hilft, Planungssicherheit gerade auch bei wichtigen, mehrjährigen und kostenintensiven Vorhaben zu schaffen.

Kredit für Kommunikation

Deshalb beantragt der Stadtrat dem Stadtparlament einen Kredit von 592'350 Franken für Informations- und Dialogmassnahmen auf der Stufe Dachkommunikation Wil Vivendo über die nächsten vier Jahre.

Die St.Galler Regierungsrätin und ex-officio Mitglied des Lenkungsausschusses WILWEST, Susanne Hartmann, unterstrich die Bedeutung dieser Standortentwicklung und zog einen Vergleich mit der Wil-Toggenburg-Bahn, die vor 150 Jahren realisiert worden war:

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