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Lifestyle
06.10.2020

Wolzenalp rüstet sich für den Winter

Der Skilift Wolzenalp liegt zwischen 1100 und 1500 m ü. M. Hier konnten Schneesportler im Winter 2019/20 an 62 Betriebstagen Skifahren und Snowboarden.
Die Wolzenalp AG blickt auf ein harziges Geschäftsjahr 2019/20 zurück, zeigt sich allerdings zuversichtlich für kommende Saison. Die Gäste dürfen Neuerungen erwarten. Jahreskarten sind jetzt im Vorverkauf erhältlich.

Während sich der Herbst von der garstigen Seite zeigt und der Wolzenalp bereits den ersten Schnee beschert hat, werden die Vorbereitungen auf die Wintersaison 2020/21 konkret. Bis zum 30. November ist der Vorverkauf für Jahreskarten der Wolzenalp eröffnet. Bis dann erhalten Abonnentinnen und Abonnenten ihre Jahreskarten zum vergünstigen Tarif. Sie können zu den Betriebszeiten an der Talstation der Sesselbahn in Krummenau bezogen werden oder über den Onlineshop. Dasselbe gilt für die Jahreskarten des Tarifverbunds Meilenweiss, deren offizielle Verkaufsstelle die Wolzenalp ist. Neu führt Meilenweiss Familienjahreskarten im Angebot. Vorverkaufstage an der Talstation finden statt am Freitag, 13. November, sowie am Freitag, 27. und Samstag, 28. November.

Partnerschaften über die Region hinaus

Die Verantwortlichen der Wolzenalp sind zuversichtlich im Hinblick auf die kommende Wintersaison. Im Rahmen der Generalversammlung von Ende September wusste der Verwaltungsratspräsident Rolf Hager einige Neuigkeiten zu berichten. Nach der Zustimmung der anwesenden Aktionäre heisst die Sportbahn Krummenau-Wolzenalp AG fortan Wolzenalp AG. Den neuen Auftritt ergänzt die Webseite in neuem Erscheinungsbild, sowie der jüngst eingerichtete Onlineshop, über welchen sowohl Gutscheine als inskünftig auch Tickets bezogen werden können. Neu auf die Wintersaison profitieren Inhaberinnen und Inhaber einer Jahreskarte von der Partnerschaft mit den Sportbahnen Elm, jene mit den Bergbahnen Wildhaus bleibt bestehen. Wer eine Jahreskarte der Wolzenalp AG besitzt, bezieht eine Tageskarte in Elm oder in Wildhaus zur Hälfte des Preises.

Der vergangene Winter hinterlässt Spuren

Der Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr der Wolzenalp fällt indes weniger positiv aus. Während die Sommersaison sehr stark war, hinterlässt der Winter 2019/20 seine Spuren. Nicht nur konnte der Betrieb erst in der zweiten Januarhälfte aufgenommen werden, auch viel der Winter so niederschlagsarm aus, dass an einen Ski- und Schlittelbetrieb im Tal kaum zu denken war. Immerhin konnten am Skilift Wolzenalp 62 Betriebstage gezählt werden. Weil obendrein Regen und starker Wind zu häufigen Witterungserscheinungen zählten, bedurfte es allerdings eines riesigen Aufwands, um die Pisten zu präparieren, Schnee zusammenzustossen und Pistenmarkierungen oder Fangnetze wieder aufzustellen. Der Jahresumsatz 2019/20 liegt mit rund 745‘000 Franken deutlich, nämlich um 30%, tiefer als im Vorjahr. Insgesamt verzeichnet die Wolzenalp AG fürs vergangene Geschäftsjahr einen Betriebsverlust von 53‘000 Franken. Wenigstens war der abrupte Saisonstopp am 14. März aufgrund von Covid-19 für die Wolzenalp nicht einschneidend, zumal die Wintersaison zwei Tage später beendet worden wäre. Die längere Betriebspause bis Anfang Juni konnte optimal genutzt werden für eine Revision des Getriebes.

pd