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Stadt Wil SG
03.11.2020
03.11.2020 15:47 Uhr

"Wie halten Sie es mit den Klimazielen?"

Die Klimagruppe der WIFONA wollte von den Wiler Stadtratskandidat*innen wissen, wie sie sich für eine klimafreundliche Politik im Sinne der Beseitigung des Klimanotstands einsetzen wollen.

Nachfolgend die zusammenfassenden Kurzstatements der Kandidierenden (in alphabetischer Reihenfolge). 

Andreas Breitenmoser (parteilos)

«Unser heutiges Handeln entscheidet darüber, wie die Welt unserer Kinder aussehen wird. Der Umweltschutz ist ein zentrales Thema. Hier kämpfe ich für clevere Lösungen und stehe zu 100 % hinter den vom Wiler Stadtparlament und der Stadtregierung getroffenen Entscheidungen.»

Ursula Egli (SVP)

«Die Ausrufung des Klimanotstandes ist zu hinterfragen. Die Massnahmen aus dem Energiefonds sind weiterhin aufrecht zu erhalten. Die Bevölkerung weiterhin sensibilisieren und auch auf die Eigenverantwortung setzen: Selber Vorbild sein.»

Hans Mäder (CVP)

«In den Bereichen Mobilität und Gebäudetechnik können wir auch durch regulatorische Massnahmen erhebliche Fortschritte erzielen, ohne die Wirtschaft zu schwächen. Viel Potential weist meiner Meinung nach auch die Wasserstoff-Technologie auf. Es wird Zeit, dass wir dieses Potential nutzen.»

Daniel Meili (FDP)

«Basierend auf dem seit acht Jahren als Stadtrat erarbeiteten Leistungsausweis werde ich die Ziele neues Energiekonzept, Energie-Charta, E-Mobilität und PV-Offensive bedingungslos, unterbruchsfrei und kontinuierlich weiter verfolgen.»

Jutta Röösli (parteilos)

«In vielen Bereichen wie erneuerbare Wärmeversorgung (z.B. Fernwärme), erneuerbarer Strom (z.B.Beteilligungsmodelle), Mobilitätsverhalten (z.B. sichere und attraktive Fuss- und Velowege) oder in der Bildung sind Beiträge zum Klimaschutz zu leisten.»

Jigme Shitsetsang (FDP)

«Um den Zielen der Klimapolitik gerecht zu werden unterstütze ich nachhaltige Massnahmen. Dies sind unter anderem: Ausbau der Photovoltaik, Zentrumsentlastung und Attraktivitätssteigerung für Fussgänger und Velofahrer, mehr Begrünung und Biodiversität.»

Daniel Stutz (GRÜNE prowil)

«Der Klimawandel ist die grösste Herausforderung für unseren Planeten. Als bisheriger Stadtrat bekenne ich mich zu den Pariser Klimazielen und verpflichte mich zu einer 100% erneuerbaren, nachhaltigen Klima- und Energie-Politik.»

Dario Sulzer (SP)

«Die Stadt kann bis 2030 klimaneutral werden, wenn wir die Klimaschutzmassnahmen massiv verstärken: Verbot von Ölheizungen, Umsetzung Fernwärmenetz, stärkere Förderung von Gebäudesanierungen, Verpflichtung für PV-Anlagen und konsequente Förderung des Fussgänger- und Veloverkehrs.»

Die Stellungnahmen in der ausführlichen Form (PDF)

Link:

www.wifona.ch

Klimagruppe Wil