Mit dieser Aktion will die FDP Wil ein sichtbares Zeichen gegen das Wegschauen setzen. «Häusliche Gewalt passiert oft im Verborgenen, manchmal auch ganz subtil; aber sie betrifft uns alle», sagt Roger Edelmann. „Wir wollen zeigen, dass Freiheit und Selbstbestimmung nur dort möglich sind, wo Gleichberechtigung, Sicherheit und Respekt herrschen.“
Die Initiative ist Teil eines grösseren politischen Engagements. Gemeinsam mit Ronja Stahl (SP) hat Roger Edelmann (FDP) im Stadtparlament von Wil eine überparteiliche Interpellation eingereicht. Sie fordert die Stadt auf, sich dauerhaft mit diesem Thema auseinanderzusetzen und eine Verbesserung für Betroffene, sowie eine gesellschaftliche Sensibilisierung aktiv vorwärtszutreiben.
«Es geht nicht nur um ein Symbol, sondern um Haltung und Verantwortung», betont Edelmann. «Jede Frau, jeder Mann und jedes Kind hat das Recht, ohne Angst zu leben und sich frei entfalten zu können.» Die FDP Wil wird das Thema weiterhin aufmerksam begleiten, auf zügige Fortschritte drängen und bei Bedarf weitere parlamentarisch Möglichkeiten nutzen, um konkrete Verbesserungen zu erwirken.