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Polizeinews
01.01.2026

Kanton St.Gallen: Mit Feuerwerk ins neue Jahr

Symbolbild Bild: Kapo SG
In der Silvesternacht auf Donnerstag, 1. Januar 2026, hat die Kantonspolizei St.Gallen rund 80 Einsätze geleistet. Das sind gleich viele Einsätze wie im Vorjahr. Die meisten Einsätze betrafen Kontrollen, zu denen Patrouillen wegen Feuerwerk, kleinen Bränden oder dem Verhalten von Einzelpersonen aufgeboten wurden. Zu schweren Straftaten kam es nicht.

Die überwiegende Mehrheit der Meldungen in der Silvesternacht gingen wegen Feuerwerk bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein. Rund um den Kanton wurden zumeist jugendliche Personen gemeldet, die Feuerwerk unvorsichtig abbrannten oder damit Unfug trieben. Trotz mehreren Meldungen von der Benützung von Feuerwerk als Geschosse in Richtung Personen, Fahrzeugen und Gebäuden, sind keine verletzten Personen gemeldet worden. In einzelnen Fällen kam es Sachschaden von bislang unbekanntem Wert. In einem halben Dutzend Fällen kam es zu kleineren Bränden, mutmasslich ausgelöst durch Feuerwerk. Die Brände wurden durch die Patrouillen oder durch die hinzugezogenen Feuerwehren schnell gelöscht.

In vier Fällen wurden Ruhestörungen gemeldet. Diese betrafen private Silvester-Feierlichkeiten. Die aufgebotenen Patrouillen konnten zur Ruhe ermahnen. Für vier weitere Einsätze sorgten betrunkene Personen, wovon eine Person schon in den frühen Abendstunden durch den Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht werden musste. Die restlichen Personen wurden auf den Heimweg geschickt.

Auch im Strassenverkehr waren die Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz. Einzelne Verkehrsteilnehmende mussten wegen der Verursachung von vermeidbarem Lärm, wegen vereisten Front- und Seitenscheiben oder wegen Fahrunfähigkeit sowie nach fahrunfähig verursachten Unfällen zur Anzeige gebracht werden.

In zwei Fällen rückten Patrouillen wegen Häuslicher Gewalt aus und sorgten mit geeigneten Massnahmen für eine einstweilige Beruhigung der Situation. Die involvierten Personen wurden auf Beratungsangebote aufmerksam gemacht. Die Fälle werden an die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen und die Sozialbehörden rapportiert.

In zwei weiteren Fällen wurden Personen in persönlichen Krisen in fachärztliche Behandlung überführt.

Daneben waren die Patrouillen präventiv tätig, indem sie bei diversen Partys vor Ort waren, sich mit Feiernden austauschten oder Personenkontrollen durchführten.

Kapo SG
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